Produktionsfunktionen in der Theorie der Marktwirtschaft

In der Kurseinheit Theorie der Firma zum Modul Theorie der Marktwirtschaft an der Fernuni Hagen werden Sie sich hinlänglich mit den verschiedenen Produktionsfunktionen innerhalb des Produktionsprozesses beschäftigen und werden lernen Sie unabhängig voneinander zu differenzieren um ggf. Interpretationen und Schlüsse daraus zu ziehen.
Beginnend mit der Frage was eine Produktionsfunktion ist und was sie angibt werden Sie sicherlich bald feststellen, dass die Funktion den mathematischen Zusammenhang darstellt zwischen der Outputmenge, also der Menge des hergestellten Produkts und der Menge der eingesetzten Faktoren.
Eine Produktionsfunktion muss in der Mikroökonomie zwingend so gestaltet sein, dass sie unabhängig von Branchen oder Unternehmen eingesetzt werden kann, ganz gleich ob es sich um eine Bank oder um eine Stahlfabrik handelt. Drei verschiedene Faktoren sind darüber hinaus essentiell um eine Produktionsfunktion näher zu beschreiben, nämlich Kapital, Arbeit und Vorleistungen wobei die Vorleistungen oftmals keinerlei Verwendung finden. Wir werden uns im weiteren Verlauf der Kurseinheit auf die Faktoren Arbeit und Kapital konzentrieren.
Sie werden sich mit den verschiedenen Arten von Produktionsfunktionen beschäftigen, dazu zählen beispielsweise die ertragsgesetzliche Produktionsfunktion, die neoklassische Produktionsfunktion oder die Cobb-Douglas-Produktionsfunktion. Eine Abgrenzung der einzelnen Produktionsfunktionen, eine Beschreibung hinsichtlich der Erträge, Grenzerträge oder der Durchschnittsproduktivität ist obligatorisch.
Darüber hinaus sollen die Eigenschaften wie beispielsweise Skalenerträge, Homogenität oder die Elastizität der Produktionsfunktionen untersucht werden. In der Mikroökonomie stellen die Produktionsfunktionen mitunter die wichtigsten Funktionen dar um die Prozesse zu analysieren. Die Faktorvariation und die daraus resultierenden Veränderungen im Outputbereich stellen ein geeignetes Instrument dar um die Veränderungen zu dokumentieren und die Funktionen zu untersuchen. Der kostenminimale Einsatz von Produktionsfaktoren zur Gewinnung eines bestimmten Outputs soll schließlich das Ziel sein.

Entscheidungen der Haushalte in Theorie der Marktwirtschaft

Entscheidungen unter Sicherheit spielen in der Mikroökonomie und Theorie der Marktwirtschaft eine wichtige Rolle, noch viel interessanter ist es die Entscheidungen der Haushalte unter Unsicherheit zu untersuchen und zu interpretieren.
Anders als Entscheidungen, die unter Sicherheit getroffen werden, steht der Haushalt unsicheren Entscheidungen gegenüber, die er nur mit einer möglichen Wahrscheinlichkeit einschätzen kann. Zu unterscheiden sind die Fälle in der der Haushalt die Wahrscheinlichkeiten für Ereignisse weiß bzw. einschätzen kann oder ob er die Ereignisse nicht bewerten kann. Bei dem ersten Fall sprechen wir von Entscheidungen unter Risiko, im zweiten Fall von Entscheidungen unter Ungewissheit.
Grundsätzlich müssen Sie sich verdeutlichen, dass Entscheidungen unter Ungewissheit sehr selten sind, da in den meisten Fällen zumindest subjektive Wahrscheinlichkeiten zugeordnet werden können, auch wenn diese sehr wage ausfallen.
Bei den Entscheidungen unter Risiko spielen in der Theorie der Marktwirtschaft die Begriffe Wahrscheinlichkeit, Wahrscheinlichkeitsverteilung und Erwartungswert eine übergeordnete Rolle. Die Wahrscheinlichkeit gibt das prozentuale Eintreten von einem Ereignis an, beispielsweise wurde ein Los in zehn Fällen gezogen, wobei viermal ein Gewinn und sechsmal eine Niete gezogen wurden. Die Wahrscheinlichkeit beträgt in diesem Fall 0,6 (also 60%) für eine Niete und 0,4 (also 40%) für einen Gewinn. Die Wahrscheinlichkeitsverteilung gibt nun an welche Ereignisse mit welchen Wahrscheinlichkeiten eingetreten sind. Der Erwartungswert bildet den Wert, der im gewichteten Durchschnitt erzielt wurde.
Abschließend kann gesagt werden, dass der Vektor mit zugehöriger Wahrscheinlichkeit in Kombination mit den zustandsabhängigen Ertragsvektoren als Prospekt bezeichnet werden kann. Einfacher, er beschreibt die Alternative hinsichtlich der Wahrscheinlichkeiten möglicher Erträge.

Die Präferenzordnung der Haushaltstheorie

Grundsätzlich interessiert sich die Mikroökonomie und der Theorie der Marktwirtschaft für die Entscheidungen von einzelnen Individuen, im Sektor Haushalt spielt die Präferenzordnung eben dieser eine entscheidende Rolle
Die Haushalte stehen gewissen Alternativen gegenüber, welche ihre Entscheidungen im erheblichen Maße beeinflussen. Ohne jedoch den Grund zu kennen, warum die Haushalte bestimmte Alternativen bevorzugen oder präferieren, können wir keine Schlüsse daraus ziehen. Wird die Präferenz der Haushalte nun mit einem Nutzen gepaart können wir schlussendlich ein Verhalten genauer untersuchen.
Hauptsächlich gehen wir von der Annahme aus, dass der Haushalt die Alternative präferiert, welche ihm den größten Nutzen stiftet, unabhängig davon ob diese Alternative von Restriktionen beeinflusst wird. Die unterschiedlichen Alternativen können nun von den Haushalten in Einklang gebracht und mit einer Symbolik erläutert werden. Sollten die Entscheider zwei verschiedene Alternativen als gleich gut ansehen, spricht man von Indifferenz.
Anhand dieser Entscheidungen können wir, ausgehend von der eigentlichen Fragestellung, eine Präferenzordnung für den Haushalt aufstellen und diese durch den Begriff des Nutzens ordnen. Diese Methodik kann beispielsweise durch das Vergleichen von verschiedenen Alternativen angewandt werden.
Prinzipiell ist bei einer Präferenzordnung zu beachten, dass die Axiome der Vollständigkeit, der Transitivität und der Reflexivität gewahrt bleiben. Das Axiom der Vollständigkeit beruht auf der Annahme, dass die Haushalte alle Alternativen ordnen können, wohingegen das Axiom der Transitivität auf der Widerspruchsfreiheit der Präferenzordnung und das Axiom der Reflexivität auf die identische Betrachtung von Güterbündel oder Alternativen beruht. Das heißt, dass Alternativen, die den gleichen Nutzen stiften, zwingend als gleich gut betrachtet werden müssen.
Die Theorie der Marktwirtschaft betrachtet jedoch nicht nur die Haushaltstheorie. Auch die Theorie der Firma wird uns weiterhin noch beschäftigen und ein wichtiges Thema sein.

Theorie der Marktwirtschaft (Monopol)

Als letztes Teilgebiet befasst sich die Mikroökonomie mit der Preisbildung auf monopolistischen Märkten bzw. mit dem Monopol an sich. Die Monopolbildung, deren Auflösung, das natürliche Monopol, die Berechnung von Angebotsmengen und Preisen stehen ebenso im Vordergrund wie der Cournot´sche Punkt und das Kartell.

Zu Anfang lernen Sie die Grundlagen der Preisbildung im Monopol mit der Gleichgewichtsmenge auf dem Monopolmarkt kennen und mit der komparativ-statischen Analyse umzugehen. Die Begriffe Grenzerlös gleich Grenzkosten als hinlängliches Kriterium für die Gleichgewichtsmenge lernen Sie ebenso kennen wie die Preiselastizität der Amoroso-Robinson-Relation.

Ferner widmet sich diese Kurseinheit dem natürlichen Monopol, der Auflösung des natürlichen Monopols und dem Gleichgewicht im Monopol. Sie werden sehen, dass positive Gewinne keine Eigenschaft des (natürlichen) Monopols darstellt und Sie werden erfahren welche Auswirkungen die Marktmacht auf das Monopol eines Unternehmens bzw. auf dessen Preisbildung hat. Die Markteintrittskosten, „Sunk Cost“ und andere Begriffe werden Ihnen erleichtern sich mit dem Monopol näher auseinanderzusetzen.

Als wichtiges Thema dieses Teilgebiets wird das Kartell definiert, die Grundbegriffe eingeführt und die Wirkungsweise dargelegt. Verschiedene Kartellformen werden analysiert und interpretiert und Sie lernen Probleme innerhalb eines Kartells wie z.B. die Preistreue oder die Informationsdefizite kennen.

Abschließend werden Sie noch die monopolistische Konkurrenz kennenlernen, das Monopol unter wirtschaftspolitischen Aspekten diskutieren und die Nachteile bzw. die populären Argumente gegen das Monopol abwägen. Eine zusammenfassende Beurteilung des Monopols wird den Kurs schließen und Ihnen nochmals die Sachverhalte darstellen.

Theorie der Marktwirtschaft (Preisbildung unter vollkommener Konkurrenz)

Als weiteres Teilgebiet der Mikroökonomie bildet die Preisbildung unter vollkommener Konkurrenz ein wichtiges Thema um die Marktgegebenheiten einschätzen und die Preisbildung nachvollziehen zu können. Die Themen der Marktnachfrage, die Preisbildung auf sehr kurze, kurze und lange Frist, die Preisbildung auf Faktormärkten bei vollständiger Konkurrenz und die Beurteilung von Marktmechanismen werden in diesem Teilgebiet bearbeitet.

Prinzipiell stellt die Marktnachfrage den Beginn der Preisbildungstheorie dar. Sie beschäftigt sich unter anderem mit der Ableitung der Nachfragekurve, den Elastizitäten und den Erlösformen. Die Preisbildung auf sehr kurze und kurze Frist wird durch das Marktangebot und das Marktgleichgewicht erörtert, die Angebotssituationen der Firmen untersucht und die Anpassungsprozesse bzw. die Transaktionskosten analysiert.

Im Gegensatz zur sehr kurzen und kurzen Frist wird bei der Preisbildung auf lange Frist eine grundlegende Begriffsdefinition gegeben. Marktangebot und Marktgleichgewicht bzw. Preisbildung werden hinlänglich untersucht und ein Zustandekommen berechnet, die Analyse wird vor allem auf die Bereich der Produktivitätssteigerungen und die Einführung einer Verbrauchssteuer angewandt.

Als weiteres Teilgebiet steht die Preisbildung auf Faktormärkten bei vollständiger Konkurrenz im Vordergrund, Faktorangebot und Faktornachfrage werden dargestellt, Ableitungen vorgenommen und das Gleichgewicht ebenso mathematisch gelöst.

Abschließend beschäftigt sich die Preisbildung noch mit der Beurteilung des Konkurrenzmechanismus und den staatlichen Eingriffen. Die Konsumenten- und Produzentenrente wird graphisch ermittelt und Auswirkungen auf diese bei Höchst- und Mindestpreisen dargestellt. Zum Abschluss behandelt dieser Teilaspekt noch die Begriffe Preisstützungen, Importe, Zölle, Handelsverbote sowie Steuern und Subventionen näher.

Theorie der Marktwirtschaft (Haushaltstheorie)

Die Haushaltstheorie als Teilgebiet der Mikroökonomie behandelt insbesondere die Teilaspekte der Präferenzordnung, der Nutzenfunktion, Nutzenmaximierung, der Entscheidung unter Unsicherheit und das Arbeitsangebot.

Die Entscheidungen unter Sicherheit lassen sich formal in die Präferenzordnung, die Nutzenfunktion und die Maximierung des Nutzens untergliedern. Dieses Kapitel beinhaltet inwiefern sich Haushalte die Nutzenmaximierung zu eigen machen können  und welchen Beschränkungen sie hierbei unterliegen. Darüber hinaus gehören grundlegende Begriffsdefinitionen ebenso zur Haushaltstheorie wie die verschiedenen Axiome der Präferenzordnung.

Im weiteren Verlauf des Kurses werden Sie sich ebenso mit den Entscheidungen unter Untersicherheit auseinandersetzen und unterschiedliche Erwartungsnutzenfunktionen analysieren und lernen die Maximierung des Erwartungsnutzens zu berechnen.

Anschließend beinhaltet der Kurs noch die Entscheidungen über die Güternachfrage, wobei Sie hierbei Kenntnisse über Konsumentscheidungen erlernen und die dabei geltenden Fragen der Einkommens- und Preisänderungen beantworten sollen. Engel-Kurven, Substitutions-, Preis- und Einkommenseffekte graphisch zu interpretieren und daraus Schlüsse zu ziehen sind ebenfalls ein Bestandteil des Kurses. Abschließend werden die Nachfragefunktion und Ihre Aufgaben kurz umrissen. Zum Ende hin werden Sie sich noch mit dem Arbeitsangebot näher beschäftigen, wobei Sie lernen inwieweit die Anbieter unter dem Grundmodell der Zeitallokation die Wahl zwischen Freizeit und Arbeit treffen, ferner analysieren Sie Steuern, Transfers und Zeitpunkte des Ausscheidens aus dem Berufsleben. Mithin bildet die Sparentscheidung den Schlusspunkt dieser Kurseinheit und beinhaltet die Sparentscheidung, die Kreditaufnahme und die Ersparnis wobei ebenso die Anlageentscheidungen und sonstigen Entscheidung umfassend aufgearbeitet werden.

Theorie der Marktwirtschaft (Unternehmenstheorie)

Die Unternehmenstheorie innerhalb der Mikroökonomie beschäftigt sich vor allem mit den Produktionsfunktionen, Kostenfunktionen, den Güterangeboten und der Gewinnmaximierung als Zielsetzung der Firmen.

Nach der Definition von Produktionsfunktionen und grundlegenden Erörterungen über Skalenerträgen und Skalenelastizitäten gehören ebenso Homogenitätsgrad, Unterschiede zwischen den Produktionsfunktionen und die Analyse von Eigenschaft zu den essentiellen Bestandteilen der Unternehmenstheorie. Interpretationen von partieller und substitutionaler Faktorvariation, Substitutionselastizitäten und Isoquanten gehören ebenfalls zum Umfang der Produktionsfunktionen. Im weiteren Verlauf werden die grundlegenden Produktionsfunktion wie beispielsweise Cobb-Douglas, ertragsgesetzliche und linear-limitationale Produktionsfunktionen gegenübergestellt, untersucht und berechnet. Zum Abschluss sollten Eigenschaften, Unterschiede, graphische Analysen und Berechnungen von Produktionsfunktionen unterschieden und zusammengefasst werden können.

Der zweite Teil der Unternehmenstheorie befasst sich hinlänglich mit der Begriffsdefinition von Kosten, den langfristigen und kurzfristigen Kostenfunktionen und deren Ableitungen. Prinzipiell steht ein kostenminimaler Faktoreinsatz im Vordergrund, darüber hinaus werden Lage und Eigenschaften von Gesamt-, Grenz- und Durchschnittskosten untersucht und berechnet. Im Anschluss an die Grundlagen über Kostenfunktionen wird untersucht wie sich diese bei Faktorpreisänderungen verändert und welcher Zusammenhang zwischen kurzfristigen und langfristigen Kosten besteht.

Abschließend beschäftigt sich die Unternehmenstheorie mit dem kurzfristigen und langfristigen Güterangebot einzelner Firmen auf dem Markt, der Gewinnmaximierung der Firma und der Faktornachfrage. Ebenso werden grundlegende Sachverhalte in den Bereichen Markteintritt und Marktaustritt vermittelt sowie die kurzfristige und langfristige Faktornachfrage von Firmen. Zum Ende hin sollen Sie in der Lage sein grundlegende Zusammenhänge im Bereich der Unternehmenstheorie zu verstehen, zu analysieren und wiederzugeben wobei die graphische Interpretation und die analytische Herleitung von Funktionen ebenso essentiell ist wie die theoretischen Überlegungen zwischen den einzelnen Ertrags- und Kostenfunktionen.

Theorie der Marktwirtschaft (Mikroökonomie)

Mikroökonomie als Teil der Volkswirtschaftslehre beschäftigt sich, im Gegensatz zur Makroökonomie, nicht mit aggregierten Größen sondern vielmehr mit einzelnen Haushalten oder Firmen. Hierbei wird die Situation von einzelnen Wirtschaftssubjekten untersucht, analysiert und interpretiert. Dies wird vor allem auf Angebot, Nachfrage, Preisbildung, Gleichgewicht und auf den Märkten angewandt.

Die Mikroökonomie oder Theorie der Marktwirtschaft lässt sich prinzipiell in die Bereiche Haushalt, Unternehmen, Preisbildung bei vollkommener Konkurrenz und Monopol differenzieren.

Grundlegende Fragestellungen im Bereich Haushalt sind die Entscheidungen der Haushalte bei Sicherheit und Unsicherheit, wie Ihr Einkommen (Budgetrestriktion) für Güter verwendet wird und welche Präferenzordnung diese Haushalte haben. Darüber hinaus wird untersucht wie sich die Haushalte im Bereich des Arbeitsangebot und der Freizeit bzw. der Ersparnis verhalten.

Die Unternehmenstheorie stellt Firmen in den Vordergrund und soll die Probleme der Firmen erläutern vor allem in Bezug auf Input-Output, Produktionsfunktionen und den Kostenfunktionen. Zusammenhänge sollen dabei ebenso untersucht und dargestellt werden wie die Auswirkungen von Faktorvariationen auf Angebotsmengen und Faktoreinsatz.

Die Preisbildung unter vollkommener Konkurrenz widmet sich der Preisbildung auf sehr kurze, kurze und lange Frist. Es wird mithin untersucht inwieweit sich die Preisbildung verändert, welche Kriterien für ein Gleichgewicht gegeben sein müssen und wie sich dieses berechnen lässt. Staatliche Eingriffe und die Beurteilung von Marktmechanismen stellen ebenso ein weiteres Teilgebiet der Preisbildung dar und werden hinlänglich diskutiert.

Im Monopol, dem letzten Teilgebiet der Mikroökonomie, sollen sowohl Preisbildung als auch Kriterien für die Monopolbildung erläutert werden. Begriffe wie natürliches Monopol, Kartell und Monopolmacht werden dargestellt und sollen definiert und verstanden werden.

Was ist Theorie der Marktwirtschaft

Die Theorie der Marktwirtschaft beinhaltet vor allem die Lehre der Mikroökonomik. So wollen wir in diesem blog klären, was Mikroökonomik ist und womit sie sich auseinander setzt. So wollen wir uns mit der Entscheidungstheorie, der Evaluationstheorie, der Wohlfahrtstheorie, Koordinationstheorie und Regulierungstheorie auseinander setzen.

 

Ohne fachspezifische Kenntnisse vorauszusetzen, wollen wir uns diese fünf Funktionen genauer ansehen. Danach steht die Analyse von Modellen im Vordergrund. Auch deren Entwicklung ist manchmal recht schwierig,  wenngleich es Techniken gibt, mit denen man dies vereinfachen kann. Modelle gelten gemeinhin als wichtigstes Tool oder Werkzeug eines Ökonomen. Wir werden unterschiedliche Modellarten, ihre Inhalte und Bestandteile und die Möglichkeiten einer systematischen Veränderung der Inhalte beachten. Wichtig ist auch immer, dass man Modelle variieren kann, um neue Erkenntnisse zu erhalten.

 

Welche Bestandteile hat nun der Kurs? Wir werden zuerst uns die Haushaltstheorie ansehen, man nennt sie auch Theorie des Haushalts. Es geht dabei um die Entscheidungen der einzelnen Haushalte. Haushalte sind genau das was wir auch kennen, nämlich Familien, Singlehaushalte und Rentnerhaushalte. Wir werden davon ausgehen, dass sie rational handeln. Das bedeutet, dass sie verständige Entscheidungen fällen und nicht irrationale Resultate produzieren. Wobei, ganz so einfach ist diese Abrenzung gar nicht. Selbst wenn man die Allgemeinheit nach einer rationalen Entscheidung fragt, muss die Anwort nicht immer zeitlich konsistent sein.

Auch Präferenzordnungen und ordinale Nutzenfunktionen werden wir genauer betrachten. Meistens geht es darum, dass die Maximierung der Nutzenfunktion angestrebt werden soll, wobei als Nebenbedingung die Budgetbedingung einzuhalten ist.

 

 

In der Unternehmenstheorie, man sagt auch Theorie der Firma, geht es um Unternehmen und deren Entscheidungen. Diese nehmen wir an, wollen den Gewinn, also Erlös minus Kosten maximieren. Umsatz  wird dabei generiert, indem der Verkauf von verschiedenen Produkten und Dienstleistungen an den Märkten vorangetrieben werden. Dabei muss sich die Firma entscheiden, welche Produktionsmengen ihres Betriebes sie anbieten kann und will und welche individuelle Kombination von Produktionsfaktormengen dafür notwendig sind. All das soll unter dem Gesichtspunkt der Minimierung der Kosten geschehen. Deshalb werden wir nicht nur auf Produktionsfunktionen sondern auch auf Kostenfunktionen eingehen.

 

Auch die Preisbildung unter vollständiger Konkurrenz und die Preisbildung im Monopol werden wir uns noch genauer ansehen, dazu kommen wir dann noch. Freut euch also auf viele spannende Beiträge.